Wann hilft eine Schulterarthroskopie bei Schulterschmerzen?
27. Januar 2026
Schulterschmerzen können den Alltag deutlich einschränken – sei es beim Anziehen, Arbeiten oder Schlafen. Im Landesspital bieten wir Behandlungen im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an, darunter auch arthroskopische Eingriffe an der Schulter. Diese werden durch den Schulterexperten Dr. med. Jan Miestereck durchgeführt. Eine Schulterarthroskopie kann dann sinnvoll sein, wenn Beschwerden trotz konservativer Therapien wie Physiotherapie oder Medikamenten bestehen bleiben. Häufige Gründe sind ein sogenanntes Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom), Teil- oder vollständige Risse der Sehnen der Rotatorenmanschette oder eine Schulterinstabilität, zum Beispiel nach einer Auskugelung.
Was ist eine Schulterarthroskopie?
Die Schulterarthroskopie ist ein minimalinvasiver Eingriff, der auch als Gelenkspiegelung bezeichnet wird. Dabei wird das Schultergelenk über kleine Hautschnitte mit einer feinen Kamera und speziellen Instrumenten untersucht und behandelt. Der Eingriff erfolgt in der Regel in einer kurzen Narkose und gilt als schonend sowie komplikationsarm.
Wie kann eine Schulterarthroskopie helfen?
Während der Operation können Entzündungen, Einklemmungen oder Verletzungen gezielt erkannt und behandelt werden. Die Kamera ermöglicht einen genauen Blick ins Gelenk, ohne dass grosse Schnitte notwendig sind. Der Eingriff dauert meist zwischen 20 und 40 Minuten. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Schulter nachhaltig zu verbessern.
«Die Schulterarthroskopie ermöglicht es uns, Beschwerden gezielt und schonend zu behandeln. Entscheidend ist dabei immer eine sorgfältige Abklärung und die individuell passende Therapie für die Patientin oder den Patienten.»
Dr. med. Jan Miestereck
Vorteile der Schulterarthroskopie
- Schonendes Verfahren: Durch die minimalinvasive Technik wird das umliegende Gewebe möglichst wenig belastet.
- Gezielte Behandlung: Veränderungen im Schultergelenk können direkt erkannt und behandelt werden.
- Geringes Komplikationsrisiko: Die Schulterarthroskopie gilt als bewährter und risikoarmer Eingriff.
- Schnellere Erholung: Viele Patientinnen und Patienten können bereits nach wenigen Tagen wieder leichte Alltagstätigkeiten aufnehmen.
- Individuelle Nachbehandlung: Je nach Art des Eingriffs kann eine Schonzeit notwendig sein, insbesondere wenn Sehnen genäht wurden. Der operierte Arm wird in dieser Phase meist vorübergehend mit einer abnehmbaren Schiene ruhiggestellt.
- Rasche Rückkehr zur Selbstständigkeit: Das Autofahren ist – abhängig vom individuellen Heilungsverlauf – häufig nach etwa einer Woche wieder möglich. Der genaue Zeitpunkt wird persönlich festgelegt.

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