Die Schulterchirurgie beschäftigt sich mit der Abklärung und Behandlung von Erkrankungen sowie Verletzungen des Schultergelenks. Dieses komplexe Gelenk ermöglicht eine grosse Bewegungsfreiheit, ist jedoch zugleich anfällig für Verletzungen und Abnutzungserscheinungen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Risse der Rotatorenmanschette, die sogenannte Kalkschulter sowie Arthrose des Schultereckgelenks.

Leistungen

  • Schulterengpass-Syndrom und Schultereckgelenksarthrose
  • Kalkschulter (Tendinosis calcarea)
  • Rotatorenmanschettenruptur
  • Schulterverrenkungen (Schulterluxationen)
  • Schmerzhafte Schultersteife (Frozen Shoulder)

Schmerzen in der Schulter erfolgreich behandeln

Schulterschmerzen können den Alltag stark beeinträchtigen. Im Landesspital bieten wir Behandlungen im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie an, darunter auch arthroskopische Eingriffe an der Schulter, durchgeführt durch den Schulterexperten Dr. med. Jan Miestereck. Eine Schulterarthroskopie kann dann sinnvoll sein, wenn Beschwerden trotz konservativer Therapien wie Physiotherapie oder Medikamenten bestehen bleiben. Häufige Gründe sind ein sogenanntes Impingement-Syndrom (Engpass-Syndrom), Teil- oder vollständige Risse der Sehnen der Rotatorenmanschette oder eine Schulterinstabilität, zum Beispiel nach einer Auskugelung.


Was ist eine Schulterarthroskopie?
Die Schulterarthroskopie ist ein minimalinvasiver Eingriff, der auch als Gelenkspiegelung bezeichnet wird. Dabei wird das Schultergelenk über kleine Hautschnitte mit einer feinen Kamera und speziellen Instrumenten untersucht und behandelt. Der Eingriff erfolgt in der Regel in einer kurzen Narkose und gilt als schonend und komplikationsarm.


Wie kann eine Schulterarthroskopie helfen?
Während der Operation können Entzündungen, Einklemmungen oder Verletzungen gezielt erkannt und behandelt werden. Die Kamera ermöglicht einen genauen Blick ins Gelenk, ohne dass grosse Schnitte nötig sind. Der Eingriff dauert meist zwischen 20 und 40 Minuten. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit der Schulter zu verbessern.

Vorteile der Schulterarthroskopie

  • Schonendes Verfahren: Durch die minimalinvasive Technik wird das umliegende Gewebe möglichst wenig belastet.
  • Gezielte Behandlung: Veränderungen im Schultergelenk können direkt erkannt und behandelt werden.
  • Geringes Komplikationsrisiko: Die Schulterarthroskopie gilt als bewährter und risikoarmer Eingriff.
  • Schnellere Erholung: Viele Patientinnen und Patienten können bereits nach wenigen Tagen wieder leichte Alltagstätigkeiten aufnehmen.
  • Individuelle Nachbehandlung: Je nach Art des Eingriffs kann eine Schonzeit notwendig sein, insbesondere bei genähten Sehnen. Der operierte Arm wird in dieser Phase meist vorübergehend mit einer abnehmbaren Schiene ruhiggestellt.
  • Rasche Rückkehr zur Selbstständigkeit: Das Autofahren ist – abhängig vom Heilungsverlauf – häufig nach etwa einer Woche wieder möglich. Der genaue Zeitpunkt wird individuell festgelegt.

«Die Schulterarthroskopie ermöglicht es uns, Beschwerden gezielt und schonend zu behandeln. Entscheidend ist dabei immer eine sorgfältige Abklärung und die individuell passende Therapie für die Patientin oder den Patienten.»
Dr. med. Jan Miestereck

Ansprechpersonen

Dr. med. Matthias Eppinger

Chefarzt Orthopädie und Traumatologie, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Schwerpunkt Spezialisierte Traumatologie, Notarzt

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Dr. med. Jan Miestereck

Leitender Arzt Orthopädie & Traumatologie