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Orthopädie & Traumatologie

Knie- und Hüftprothetik

Die Knie- und Hüftprothetik befasst sich mit dem Ersatz von geschädigten Knie- oder Hüftgelenken durch ein künstliches Gelenk. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. Ein Gelenkersatz wird in Betracht gezogen, wenn konservative Behandlungen wie Physiotherapie oder Medikamente keine ausreichende Wirkung mehr zeigen. Moderne Prothesen bestehen aus hochwertigen, gut verträglichen Materialien und werden individuell auf die Patientin oder den Patienten abgestimmt. Das Ziel ist es, Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.

Leistungen

Kniegelenk

  • Meniskuschirurgie
  • Konservative (ACP/Eigenblut) / Operative Behandlungsverfahren bei lokal begrenzter Arthrose
  • Kreuzbandchirurgie
  • Patellaeingriffe (Kniescheibenoperationen)
  • Knieendoprothetik

Hüfte

  • Hüftendoprothetik

Knieprothetik

Das Kniegelenk ist eines der grössten Gelenke des menschlichen Körpers. Es ist ein Dreh-Scharniergelenk, das sich beugen und strecken lässt und einer grossen Belastung standhalten muss. Beim schnellen Gehen belasten wir es mit dem Drei- bis Vierfachen des Körpergewichts. Zur Stabilisierung des Kniegelenkes in seinem natürlichen Bewegungsablauf dienen ein komplexer Bandapparat sowie eine kräftige, das Kniegelenk umgebende Muskulatur.

Am Landesspital behandeln wir unter der Leitung von Dr. med. Matthias Eppinger unfallbedingte Verletzungen sowie Fehlbelastungen die zu Schädigungen und Arthrose führen.

Der Begriff Arthrose bezeichnet einen chronischen Entzündungsprozess, der die Knorpelschicht zersetzt, welche das Gelenk beweglich hält. Ohne die schützende Knorpelschicht reiben die Knochen der Gelenkpartner aneinander und Bewegungen verursachen Schmerzen.

Verletzungen, Überlastung, Entzündungen und rheumatische Erkrankungen können eine Arthrose begünstigen.

Symptome

  • Schmerzen beim Treppensteigen oder Gehen auf unebenem Gelände
  • Anlaufschmerzen
  • Schmerzen hinter der Kniescheibe
  • Knackende Geräusche beim Bewegen des Knies
  • Instabilitätsgefühl

Diagnose

Bei der körperlichen Untersuchung achten die Orthopäden vor allem auf orthopädische Fehlstellungen, weil einseitige Belastungen Verschleißprozesse im Gelenk beschleunigen. Um abzuschätzen, wie stark die Knorpelmasse bereits abgenommen hat, kommen vor allem bildgebende Untersuchungen zum Einsatz (Röntgen und ggf. MRT). 

Therapie

Heilbar ist eine Arthrose heute noch nicht. Ziel ist es deshalb, das Fortschreiten der Entzündungsprozesse zu verlangsamen. Mit der richtigen Therapie lassen sich Schmerzen lindern und Beweglichkeit erhalten. Hierbei spielt die Physiotherapie, entzündungshemmende Schmerzmittel aber auch z.B. die Eigenbluttherapie (ACP) eine wichtige Rolle.

Sind alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft, kommt ein (Teil-)Ersatz des Gelenks – eine sogenannte Knie-Endoprothese (unikondyläre Schlitten-Prothese oder eine Totalendoprothese (TEP) – in Frage, abhängig von der Ausbreitung der Arthrose.

Dr. med. Matthias Eppinger verfügt über langjährige Erfahrung in der Implantation von Knieprothesen. In komplexen Fällen wird auch mit patientenspezifischer Instrumentierung mit individuellen 3D-Knochenmodellen des Kniegelenkes des Patienten sowie patientenspezifischen Schnittblöcken gearbeitet.

Meistens können die Patientinnen und Patienten nach etwa fünf Tagen wieder nach Hause oder auch in eine Reha-Klinik entlassen werden. Unmittelbar nach der Operation beginnen sie mit Bewegungsübungen unter Vollbelastung an Unterarmgehstützen. Nach einer Totalendoprothese sollte eine ambulante oder stationäre Rehabilitation durchgeführt werden.

«Eine Knieprothese ist kein erster Schritt, sondern immer das Ergebnis einer sorgfältigen Abwägung. Ziel ist es, Schmerzen zu reduzieren und den Patientinnen und Patienten wieder mehr Lebensqualität und Beweglichkeit zu ermöglichen.»
Dr. med. Matthias Eppinger

Hüftprothetik

Das Hüftgelenk besteht aus dem Hüftkopf (Kopf des Oberschenkelknochens) und der Hüftpfanne. Beide Gelenkpartner sind mit einer knorpeligen Gleitschicht überzogen, die wie ein Stossdämpfer wirkt und Bewegungen abfedert. Umgeben von kräftigen Muskeln ermöglicht das Hüftgelenk eine hohe Beweglichkeit und sorgt gleichzeitig für Stabilität. Als eines der grössten Gelenke des menschlichen Körpers ist es zentral für Mobilität und Selbstständigkeit.

Erkrankungen oder Verletzungen des Hüftgelenks – etwa durch Verschleiss (Arthrose) oder einen Oberschenkelhalsbruch – können den Alltag stark einschränken und mit erheblichen Schmerzen verbunden sein. Am Landesspital bieten wir Patientinnen und Patienten ein breites Spektrum an Abklärungs- und Behandlungsmöglichkeiten an.

Symptome

Je nach Ursache können folgende Beschwerden auftreten:

  • Schmerzen im Gesäss- oder Leistenbereich, die im Tagesverlauf zunehmen
  • Ausstrahlung der Schmerzen in den Oberschenkel oder bis ins Knie
  • Anlaufschmerzen nach längeren Ruhephasen
  • Eingeschränkte Beweglichkeit und Belastbarkeit
  • Unsicherheit beim Gehen oder vermehrte Sturzneigung

Begünstigende Faktoren für Hüftbeschwerden sind unter anderem Übergewicht, Fehlstellungen, frühere Verletzungen, schwere körperliche Arbeit oder eine verminderte Knochendichte (Osteoporose).

Behandlung und Therapie

  • Hüftprothese
    Die Behandlung richtet sich nach Ursache, Ausprägung der Beschwerden und den individuellen Voraussetzungen der Patientinnen und Patienten.
  • Konservative Therapie
    Zu Beginn stehen häufig nicht-operative Massnahmen im Vordergrund, wie Schmerztherapie, Physiotherapie und gezielte Bewegung zur Entlastung des Gelenks.
  • Operative Therapie – Hüftprothese
    Wenn konservative Massnahmen nicht mehr ausreichen, kann ein Hüftgelenkersatz notwendig werden. Der Einsatz einer Hüftprothese ist heute ein bewährter Routineeingriff. Die Operation dauert in der Regel ein bis zwei Stunden und erfolgt in Voll- oder Teilnarkose. Welche Prothese eingesetzt wird, hängt unter anderem von Alter, Knochenqualität und den Anforderungen an das Gelenk ab. Es kommen zementierte, zementfreie oder sogenannte Hybridprothesen zum Einsatz.
  • Oberschenkelhalsbruch
    Bei wenig verschobenen Brüchen kann eine gelenkerhaltende Verschraubung möglich sein. Häufig ist jedoch ein Hüftgelenkersatz erforderlich. Die Wahl der Prothese erfolgt individuell. Die Mobilisation beginnt unmittelbar nach der Operation. Unsere Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten begleiten die Patientinnen und Patienten bei den ersten Schritten. In der Regel ist eine Entlassung nach etwa fünf Tagen möglich – nach Hause oder in eine Rehabilitationsklinik.

    Ansprechpersonen

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    Termine · Sprechstunden

    Ambulatorium
    Mo – Fr, 8.00 – 17.00 Uhr

    T +423 235 44 69

    Dr. med. Matthias Eppinger

    Chefarzt Orthopädie und Traumatologie, Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates, Schwerpunkt Spezialisierte Traumatologie, Notarzt

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    Armin Mucha

    Dr. med. Armin Mucha

    Oberarzt Orthopädie & Traumatologie
    Facharzt für orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates

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    Portrait Dr. Martin Waldner

    Dr. med. univ. Martin Waldner

    Oberarzt i.V. Orthopädie & Traumatologie

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    Dr. med. Jan Miestereck

    Leitender Arzt Orthopädie & Traumatologie

    Dr. med. Felix Buschor (Belegarzt)

    Facharzt für orthopädische und traumatologische Chirurgie

    Portrait Dr. med. Mathias Corneloup

    Dr. med. Martin Wonerow (Belegarzt)

    Facharzt für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates